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Volkswagen-Aktie: Pflicht-Wandelanleihe lässt Bedenken bezüglich Governance wieder aufleben 06.11.2012
UBS
Zürich (www.aktiencheck.de) - Philippe Houchois, Analyst der UBS, stuft die Vorzugsaktie von Volkswagen (ISIN DE0007664039 / WKN 766403) unverändert mit "neutral" ein und bestätigt das 12-Monats-Kursziel von 145,00 EUR.
Volkswagen habe überraschend die Begebung einer Pflicht-Wandelanleihe im Volumen von 2,5 Mrd. EUR angekündigt. Geschätzte 12,8 Mio. neue Vorzugsaktien würden bei dieser Aktiengattung zu einer Verwässerung von 7% führen. Auf Konzernebene inklusive der Stämme dürfte die Verwässerung 2,8% betragen.
Volkswagen habe mit dem Q3-Bericht und dem Netto-Cash im Autogeschäft von 9,2 Mrd. EUR für eine Überraschung gesorgt. Es stelle sich nach der jüngsten Kapitalmaßnahme die Frage, ob Volkswagen weitere Anteile an MAN (ISIN DE0005937007 / WKN 593700) erwerben wolle.
Da das Bezugsrecht bestehender Aktionäre ausgeschlossen worden sei und nur in Vorzugsaktien gewandelt werden könne, könnten Governance-Bedenken wieder aufleben.
Das Votum der Analysten der UBS für die Volkswagen-Aktie lautet weiterhin "neutral". (Analyse vom 06.11.2012) (06.11.2012/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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